CBD bei Haustieren

Was ist CBD und wie wirkt es auf Tiere

CBD ist im Gegensatz zu THC eine nicht-psychoaktive Verbindung. Psychoaktive Cannabinoide beeinflussen die Hirnfunktionen und wirken auf das zentrale Nervensystem. Das bewirkt Wahrnehmungsstörungen, Stimmungsschwankungen und Veränderungen im Verhalten und der Auffassungsgabe. CBD dagegen ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid. Das heißt, es macht nicht „high“.

Seit der Entdeckung des endogenen Cannabinoid-Rezeptorsystems vor etwa 20 Jahren werden Medikamente auf Cannabisbasis intensiv erforscht. Die Legalisierungswelle der letzten Jahre hat dazu geführt, dass beinahe täglich neue Erkenntnisse zu therapeutischen Wirkung von Cannabis gewonnen werden.  Die klinischen Wirkungen von Cannabismedikamenten sind in der Mehrzahl auf eine Aktivierung von endogenen Cannabinoid-CB1- und CB2-Rezeptoren zurückzuführen.  Hunde und Katzen besitzen ebenfalls ein endocannabinoides System. Hierdurch reagieren die CB1- und CB2- Rezeptoren in ihren Gehirnen ebenfalls auf CBD.

Welche Effekte kann CBD bei Haustieren haben:

 

  • reduziert den Angst- und Stresslevel
  • hilft chronische Schmerzen zu lindern
  • unterstützt das Immunsystem
  • unterstützt eine gesunde Verdauung
  • macht das Tier beweglicher und verbessert seine Aktivitäten
  • leistet wertvollen Komfort in den letzten Stunden des Lebens
  • Angstzuständen (z.B. wenn der Hund Angst hat zu Hause allein zu bleiben)
  • altersbedingten Symptomen (zur Verringerung)
  • Infektionen
  • Schmerzen
  • altersbedingten Symptomen (zur Verringerung)
  • epileptischen Anfällen
  • psychischen Störungen
  • Krebs

CBD – das Cannabinoid, das in vielen Cannabissorten vorkommt, verfügt über  antiemetische, neuroprotektive und antiinflammatorische Eigenschaften. Zu seinen komplexen Wirkmechanismen zählen eine antagonistische Wirkung am CB1-Rezeptor, eine Stimulation des Vanilloid-1-Rezeptors, eine Hemmung der Hydrolyse von Anandamid (10) und eine Aktivierung des Zellkernrezeptors PPAR-Gamma (1313. O’Sullivan SE, Kendall DA: Cannabinoid activation of peroxisome proliferator-activated receptors: potential for modulation of inflammatory disease. Immunobiology 2010; 215: 611–6. CrossRef MEDLINE).